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Laut einer internen Auflistung des Verteidigungsministeriums hat
die Bundeswehr zur Erforschung der Auswirkungen von biologischen
und chemischen Waffen tausende Tierversuche durchführen lassen.
Wie die Bild-Zeitung unter Berufung auf eine Aufstellung
des Verteidigungsministeriums berichtet, hat die Bundeswehr seit
2004 im Zuge der Kampfmittelforschung mindestens 3300 Tiere gerötet.
Getestet und experimentiert wurde mit Erregern von Milzbrand, Ebola,
Kongo-Fieber und dem chemischen Kampfstoff Schwefel-Lost. Des Weiteren
seien die Tiere bei Versuchen zur Vorbeugung und Therapie von Infektionen
mit Pockenviren getötet worden.
Insgesamt kamen 2220 Mäuse, 706 Meerschweinchen, 276 Ratten,
84 Kaninchen, 76 Schweine und 18 Makaken ums Leben.
Besondere Kritik äußerte der Bundesverband der Tierversuchsgegner
an der Geheimhaltung der Bundeswehr bei Tierversuchen und forderte
zudem ein Verzicht solcher Tests.
Gestützt wurde diese Kritik durch die Aussage der stellvertretenden
Vorsitzenden des Verbandes, Christiane Baumgartl-Simons: Tierversuche
in der Bundeswehr müssen ebenso wie die anderen Tierversuche
öffentlich gemacht werden. Wenn es leider noch immer zum Schutz
der Bevölkerung notwendig ist, Verfahren zu entwickeln und
Mittel zu testen, so muss dies mit tierversuchsfreien Verfahren
geschehen.
just-Schweinchen.de-Team meint:
"Wir distanzieren und ganz klar von solch grausamen Massenhinrichtungen
und können der Aussage von Christiane Baumgartl-Simons nur
beiflichten. Tierversuche müssen vermieden werden!"
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