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Würzburg - Nachbarn klagen über die katastrophale Tierhaltung
zweier Lehrerinnen. Diese halten in ihrer Wohnung und ihrer Garage
155 Meerschweinchen, Kaninchen und Ratten. Zwar kontrolliert das
Veterinäramt die Tierhalterinnen, unternimmt aber nichts!
Es ist kaum zu glauben, aber wie die Würzburger Zeitung MAINPOST
gestern berichtet, hätten Veterinäre in der vergangenen
Woche das Wohnhaus zweier Lehrerinnen kontrolliert und dabei mehr
als 155 Meerschweinchen, Kaninchen und Ratten vorgefunden.
Grund für die Kontrolle war die Besorgnis der Nachbarn über
die katastrophalen Zustände sowie über den unzumutbaren
Gestank, der vom Grundstück der Lehrerinnen ausging. "Wir
verstehen die Welt nicht mehr", "den Amtstierärzten
kann doch der Gestank, der über dem Anwesen der Lehrerinnen
liegt, nicht entgangen sein" so die Anwohner.
Doch dem nicht genug, zwar kontrollierte das Veterinäramt
die beiden Bewohnerinnen und Ihre Tiere, hatte dies aber auch vorher
angekündigt und den Lehrerinnen somit genügend Zeit gegeben
zum Säubern und um kranke sowie tote Tiere weg zu schaffen.
"Es war wie immer, wenn eine Kontrolle ins Haus stand",
erzählen die Nachbarn. Bevor die Veterinäre zu Besuch
kamen, hätten die Lehrerinnen "Autos voller Tiere weg
gefahren" und "Tag und Nacht wie wild" ihr Haus gereinigt.
Folglich war die angekündigte Kontrolle von sehr wenig Erfolg
geprägt. Der Würzburger Amtstierarzt Dr. Winfried Ueckert
erklärte gegenüber der Redaktion von MAINPOST, dass die
Kontrolle in der vergangenen Woche "in entspannter Atmosphäre
stattgefunden" habe. Weiterhin gab er an, dass die Lehrerinnen
ihn und seine Kollegen "in alle Räume des Hauses gelassen"
hätten und dabei zum Ergebnis kamen, dass alle 155 Meerschweinchen,
Kaninchen und Ratten in einem guten Zustand seien. Kranke Tiere
befinden sich Behandlung.
Jüngste Kontrollen brachten noch mehr Schreckensnachrichten
ans Licht. Als Kollegen vom Landratsamt einen angemieteten Stall
in Reichenberg inspizierten, fanden Sie weitere 65 Kaninchen und
Meerschweinchen.
Diese Woche sollen ein weiterer Stall in Euerfeld (Lkr. Kitzingen)
kontrolliert werden. Hier vermuten die Veterinäre weitere Hunderte
Tiere.
just-Schweinchen.de-Team meint:
"Diese Zustände sind wohl weder für Tierschützer
und erst recht nicht für Meerschweinchenhalter nachvollziehbar.
Umso unverständlicher die Reaktion und das Handeln des Veterinäramtes,
die die Tiere in der Obhut der völlig überforderten Lehrerinnen
lassen, trotz aller Besorgnisse der Nachbarn."
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